
Disziplinbeschreibung Hochsprung und Weitsprung
Der Hochsprung und der Weitsprung in den Altersklassen findet am 30.07.2012 im Stadion statt. Das Altersklassen Stechen und die Finale werden am 31.07.2012 ausgerichtet.Zuschauer:
Die Sprungwettkämpfe versprechen aufgrund der Weiterentwicklungen, die in den letzten Jahren bei den Sprungeinräder und der Technik der Sportler stattgefunden haben, besondere Dramatik.Als außergewöhnliches Highlight sind die am 31.07.12 geplanten Finals während dem 100 km Rennen anzusehen, die in beiden Disziplinen auf dem Tartanbereich unmittelbar vor der Tribüne stattfinden werden. Wir erwarten neue Rekorde in Hochsprung und Weitsprung
Teilnehmer:Altersklassen Springen:
Das Springen in den Altersklassen kann am 30.07.12 von 08:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 19:00 Uhr mit freier Startzeit vorgenommen werden.Der Hochsprung findet im Stadion Rundbogen S3 und der Weitsprung auf der Zielgerade S7 statt. Bei gleicher Höhe oder Weite unter den besten 3 Sportlern in einer Altersklasse wird ein Stechen am nächsten Tag durchgeführt. Die Teilnehmer für das Finale und das Stechen werden am 30.07.2012 abends an der Infowand ausgehängt.
Stechen:
Ist ein Teilnehmer im Finale und muss er zusätzlich noch ein Altersklassen Stechen bestreiten wird dieses Stechen in das Finale integriert, sodass der Sportler nur einmal springen muss.Ist der Sportler nicht im Finale wird das Altersklassen Stechen unmittelbar vor dem Finale durchgeführt.
Finale:
Die 8 besten Springer aus den Altersklassen qualifizieren sich für das Finale am 31.07.2012.Die Finals starten mit der Disziplin Weitsprung von 10:00 Uhr – 12:00 Uhr bzw. unmittelbar nach dem Altersklassen Stechen beginnend mit weiblich. Das Finale Hochsprung findet in der gleichen Reihenfolge von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr statt.
Als Einstieg für die Finals werden folgende Mindestweiten / -höhen festgelegt:
Hochsprung:
- weiblich 45 cm
- männlich 75 cm
Weitsprung:
- weiblich 180 cm
- männlich 250 cm
Allgemeines:
Bei Schlechtwetter wird mit den Sprungdisziplinen in die Eishalle ausgewichen.
Es sind 3 Hochsprung- und 3 Weitsprunganlagen vorhanden an denen gleichzeitig gewertet wird.
Die Anlagen sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt:
Hochsprung:
Anlage 1: bis 45 cmAnlage 2: 41 cm bis 80cm
Anlage 3: ab 75cm
Es werden alle Sportler gebeten sich auf den vorhandenen Übungsanlagen entsprechend einzuspringen und dann auf der Wettkampfanlage einzusteigen in der sie voraussichtlich auch ihr beste Höhe erreichen werden. Erreicht ein Teilnehmer z. B. in der Anlage 1 die Mindesthöhe der Anlage 2 von 41 cm und er springt voraussichtlich über 45 cm hoch wechselt er zur Anlage 2 und springt dort mit der nächste Höhe weiter. Die Teilnehmer können selbst wählen zu welchem Zeitpunkt Sie die Anlage wechseln und an welcher Anlage sie beginnen möchten. Es können Höhen ausgelassen werden.
Weitsprung:
Anlage 1: bis 150 cmAnlage 2: 100cm – 220 cm
Anlage 3: ab 180 cm
Die Zuordnung funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie beim Hochsprung.
Schutzausrüstung:
Zusätzlich zu Helm, Knieschützerund Handschuhe sind Schienbeinschützer Pflicht.Altersklassen:
Weiblich / männlich: 0-11, 12-14, 15-16, 17-18, 19-24, 25+Besonderheiten beim Weitsprung:
Beim Weitsprung werden die Start- und Landelatten an den beiden größeren Anlagen zusätzlich elektronisch überwacht. Die Latten müssen aus technischen Gründen bis zu 1 cm hoch sein, siehe auch separate Beschreibung (Link).Die Startlinie befindet sich 3 Meter vor der Absprunglatte und die Ziellinie 6 Meter hinter der Absprunglatte. Die Start- und Ziellinie müssen überfahren werden damit der Versuch gültig ist.
Beschreibung elektronische Überwachung der Weitsprunglatten
Die exakte Bewertung eines Weitsprungversuches wird durch die aktuell extremen Weiten von über 3m und damit einhergehenden hohen Geschwindigkeiten für die Schiedsrichter immer schwieriger und vor allem auch bei Stürzen immer gefährlicher. Um hier eine einheitliche, zuverlässige und für die Schiedsrichter sichere Beurteilungsmöglichkeit zu haben, wurde folgende elektronische Überwachungseinrichtung entwickelt und bereits ausführlich getestet.An der Absprung- und Landelatte befindet sich jeweils ein 2-kanaliger Sensor fest montiert. Das Messprinzip der Sensoren kommt aus der Automobilindustrie und ist heute in nahezu jedem Fahrzeug im Einsatz.
Sobald geringste Berührungen an einer Latte auftreten liefert der Sensor auf beiden Kanälen ein deutliches Signal.
Um eine fälschlicherweise angezeigte Berührung durch beispielsweise einen schwingenden Boden bei der Landung ausschließen zu können liefern die Sensoren Signale von verschiedenen Achsen, sodass in so einem „Misuse“-Fall nur ein Sensorkanal ein entsprechendes Signal zeigt.
Die Sensorsignale werden immer online ausgewertet und ob der Sprung in Ordnung war oder nicht wird unmittelbar nach dem Sprung entschieden.
Anmerkung:
Die Latten haben eine Dicke von 3mm, Erfahrungen haben gezeigt, dass dünnere Latten bei einem Auftreffen des Sattels auf der Latte diese verbiegen würden. Außerdem muss um das Sensorprinzip redundant einsetzen zu können die abstehende Schräge einen bestimmten Mindestwinkel haben, sodass für die Latte eine Gesamthöhe von 9 mm - 10 mm zustande kommt.
Bild von der Absprung- und Landelatte mit montierten Sensoren:





